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Drucktechnik und Druck

ein Kurzüberblick

Unter dem Begriff Drucktechnik werden alle Verfahren zur Vervielfältigung von Druckvorlagen (z.B. Bild und Text) zusammengefasst wie Offsetdruck, Buchdruck, Tiefdruck, Flexodruck und Siebdruck. Für den Druck brauchen wir grundsätzlich drei Dinge: Druckform, Farbe und Papier resp. Bedruckstoff.

Flachdruck / Offsetdruck

Offsetdruck

Druckende und nichtdruckende Elemente liegen auf derselben Ebene, bestehen jedoch aus unterschiedlichen Materialien ( Aluminium und Polymerschicht). Während des Druckens werden die nichtdruckenden Stellen zuerst farbabweisend gemacht (durch Feuchtung), dann erst wird die Druckform eingefärbt. Auf diese Weise lagert sich die Farbe nur an den druckenden Stellen ab. Hauptvertreter des Flachdruckes ist der Offsetdruck – heute das weltweit dominierende Druckverfahren. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, das heisst, die Farbe wird von der Druckplatte zunächst auf einen Zwischenträger (Gummituch) und von dort auf den Bedruckstoff (Papier, Karton) übertragen.

Hochdruck / Buchdruck / Flexodruck

Hochdruckverfahren

Die zu druckenden Elemente (Buchstaben, Linien, Rasterpunkte usw.) liegen erhöht. Wird die Druckform eingefärbt, haftet die Farbe an den erhöhten (druckenden) Stellen und wird anschliessend unter Druck an den Bedruckstoff übergeben. Hauptvertreter des Hochdruckes ist der Buchdruck, das bis vor wenigen Jahrzehnten dominierende Druckverfahren, und der Flexodruck, der seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend im Verpackungsdruck Anwendung findet. Im klassischen Buchdruck wird eine starre Metalldruckform (Blei) im Flexodruck eine flexible, weiche Kunststoffdruckform verwendet. Buchdruckmaschinen eignen sich zudem heute immer noch für Arbeiten wie Stanzen, Rillen oder Perforieren.

Tiefdruck

Tiefdruckverfahren

Die zu druckenden Elemente liegen vertieft. Die Druckform wird mit dünnflüssiger Farbe bedeckt («geflutet») und anschliessend abgerakelt, so dass in den Vertiefungen Farbe verbleibt. Beim Anpressen an die Druckform übernimmt der Bedruckstoff die Farbe aus den Vertiefungen. Hauptvertreter des Tiefdruckes sind der industrielle Rakeltiefdruck sowie die auch im künstlerischen Bereich anzutreffenden Verfahren Kupferstich und Stahlstich.

Durchdruck / Siebdruck

Siebdruckverfahren

Die Druckform besteht aus einem feinen Sieb (z.B. Nylon), wobei eine Beschichtung (Schablone) die nichtdruckenden Elemente verschliesst. Ähnlich wie im Tiefdruck wird die Druckform mit Farbe geflutet und abgerakelt. Der Druck der Rakel sorgt dafür, dass die Farbe durch das Sieb auf den darunterliegenden Bedruckstoff (Papier, Karton, Metall, Glas, Kunststoff…) übertragen wird.

Digitaldruck

Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für grossformatige Plakate und Poster.

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Hinweise zum Flexodruck

Druckfarben Pantone und HKS

Das weltweit erhältliche Color Matching System von PANTONE® ermöglicht es, Hunderte von Sonderfarben zu drucken. Inzwischen gibt es 1755 Sonderfarben. Diese werden nicht wie sonst üblich im Vierfarbendruck aus vier verschiedenen Farben (C/M/Y/K) gemischt, sondern als eigenständige Druckfarbe aufgetragen. Pantone-Farben sind erhältlich für folgende Materialien: 

    C = Coated (gestrichenes Material)

    U = Uncoated (ungestrichenes Material)

    M = Matt (z.B. Mattplastifizierung) 

Je nach Untergrund kann die Farbwirkung von Pantone C, M oder U sehr unterschiedlich sein. Dies gilt übrigens auch für das Farbsystem nach HKS.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Rasterung

Der Flexodruck ist ein Druckverfahren für die Bedruckung flexibler Verpackungen in grosser Auflage. Dieser Endlosdruck ist deutlich simpler als zum Beispiel der Offsetdruck. Je nach Bedruckstoff und Druckaggregat lassen sich damit 20er bis 50er Raster realisieren. 

Bitte fragen Sie uns nach den exakten technischen Informationen, bevor Sie ein Druckbild erstellen lassen. Beim Flexodruck gilt es den Rapport, mögliche Toleranzen und spezifische Eigenheiten zu beachten – zum Beispiel die Farbverläufe oder die Trennung von Strich und Raster.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Toleranzen

Artikel, die im Flexodruck bedruckt werden, haben mögliche Passertoleranzen von bis zu +/- 2 mm je Farbton. Sehr feine Elemente, Raster und Schriften, gerade bei Negativdrucken, können schon bei der Klischeeherstellung wegbrechen. Bereiche, die sich überlappen, können sich verfärben. 

Farbabweichungen, Farbverläufe, Deckungsschwankungen und Blitzer können nicht restlos ausgeschlossen werden. Sie treten gerade bei Drucken auf nicht gestrichenen Papieren und flächigen Drucken öfter auf. Diese Eigenschaften stellen keinen Mangel dar und rechtfertigen keine Reklamation! Wenn wir eine Farbvorlage erhalten, mischen wir die Muster möglichst nahe an dieser Farbe. Da dies oft nach Augenmass geschieht, kann es zu minimalen Farbabweichungen kommen!

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Abfärben

Bei einem Druck können Farben abfärben! Folgende Umstände können zu Abfärbungen auf Haut und Kleidung führen: Handcremes oder Schweiss an den Händen durch halten der Griffe von Polytragetaschen, saure Bestandteile des Regens, permanentes Scheuern bei Flächendrucken auf Papier und Folie. Ein transparenter Schutzlack kann dieses Risiko minimieren, jedoch nicht vollständig ausschliessen!

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Bedrucken

Dieselben Farben können auf unterschiedlichen Bedruckstoffen und Grammaturen bzw. Folienstärken unterschiedlich herauskommen oder wirken. Gerade auf braunem Papier wirken Farben deutlich dunkler. Dieser Vorgang lässt sich nicht beeinflussen! Je nach Bedruckstoff gelten unterschiedliche Farbfächer:

  • HKS N und Pantone U für matte Papiere (Naturpapiere wie gebleicht Kraft)
  • HKS K und Pantone C für gestrichene Papiere und glänzende Folien

Gleiche Farbtöne fallen bei HKS N und HKS K bzw. Pantone U und Pantone C auf verschiedenen Bedruckstoffen unterschiedlich aus!  

Prozessdrucke nach Euroskala sind in der Regel erst ab einer mittleren Auflage möglich. Je nach Druckbild müssen Strich und Raster in getrennten Farbwerken gedruckt werden. Eine abschliessende Auskunft (Offertkorrektur) behalten wir uns vor, bis die endgültigen Feindaten vorliegen. Gleiches gilt für die Klischee- und Reprokosten.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Unter- oder Überlieferung

Aus produktionstechnischen Gründen behalten wir uns Unter- bzw. Überlieferungen vor. Die Abrechnung erfolgt über die tatsächliche Liefermenge. Folgende Abweichungen sind zu tolerieren: 

  • Bis 10‘000 Stück: ± 20 %
  • 10‘000 – 50‘000 Stück: ± 10 %
  • 50‘000 – 100‘000 Stück: ± 5 %
  • Über 100‘000 Stück: ± 3 %

Diese Hinweise sind Bestandteil unserer Offerten, Druckfreigaben und Auftragsbestätigungen, ohne dass wir spezifisch darauf hinweisen. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Technisches zum Flexodruck

Was ist Flexodruck?

Beim Flexodruck handelt es sich um einen Hochdruck. Er hat also einen erhabenen Druckstock. Die Farbe wird über Rasterwalzen gerakelt oder mittels Gummiwalze gequetscht und in einem flexiblen Druckklischee, der Fotopolymerplatte, aufgetragen. 

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Stellungsskizze/Stanzriss

Bei der Stellungsskizze oder dem Stanzriss handelt es sich um ein Dokument, das den richtigen Formataufbau vorgibt und alle wichtigen Informationen zur Positionierung des Druckbildes enthält. 

Nehmen Sie bei Unklarheiten oder aufwendigen Druckbildern unbedingt mit uns Kontakt auf – so lassen sich Fehler vermeiden und damit Zeit und Kosten sparen!

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Inline-Druck

Unsere Konfektionsmaschinen sind grundsätzlich mit Vierfarben-Druckwerken ausgestattet.

Vorteil: Artikel lassen sich wirtschaftlich in einem Arbeitsgang bedrucken und konfektionieren.
Nachteil: Die Druckqualität ist wegen der erhöhten Punktzunahme und des ungenauen Druckpassers etwas eingeschränkt.

Klischeestärke: 2,54 mm

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Vordruck

Den Vordruck erstellen wir mit bis zu 12 Farben auf einer hochwertigen Druckmaschine mit Monozylinder. 

Vorteil: geringe Punktzunahme, hohe Passergenauigkeit, exakt gesteuerter Farbauftrag durch den Einsatz von Kammerrakel.

Klischeestärke: 1,14 mm

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Tonwert- oder Punktzunahme

Durch den Anpressdruck entsteht bei der Verwendung von flexiblen Kunststoffklischees am Bedruckstoff eine Punktzunahme.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Punktreduzierung

Durch entsprechende Massnahmen bei der Erstellung der Druckunterlagen lässt sich die Tonwertzunahme im Druck reduzieren.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von PSW ADmin.

Rasterweite

Die Rasterweite gibt an, wie viele Rasterpunkte in einer Linie auf 1 cm angebracht sind. Die ideale Rasterweite hängt vom Bedruckstoff, der Qualität der Daten und vom Motiv ab. Wir legen sie deshalb erst nach Vorlage der Daten individuell fest. 

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Rasterwinkel

Die Näpfchen der Rasterwalzen und die Rasterpunkte am Druckklischee weisen eine bestimmte Anordnung (Winkelung) auf. Um eine Moirébildung zu vermeiden, muss die Rasterwinkelung zwischen Klischee und Rasterwalze genau abgestimmt sein (siehe Datenblatt).

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Moirébildung

Die falsche Rasterwinkelanordnung im Klischee und an den Rasterwalzen kann ungewollte Motivbildungen in der Rasterstruktur des Druckbildes hervorrufen. 

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Verkürzung

Durch die Materialstärke der Klischees und die Verwendung von doppelseitigem Klebeband bei der Montage wird das Druckbild in Druckrichtung verlängert. 

Diese Beeinträchtigung muss bei der Repro berücksichtigt werden. Das gilt insbesondere bei geometrischen Figuren und abfallenden Drucksorten. Der Prozentsatz der Verkürzung hängt vom Druckrapport und der Klischee- bzw. Klebebandstärke ab.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Cromalin

Das Cromalin ist das geeignetste Proof-Verfahren, um den Flexodruck möglichst praxisnah darzustellen. 

Doch aufgrund der unterschiedlichen Fertigungstechnologie – die Abdeckung der Cromalinfarben mittels Folie und die nur bedingt mögliche Simulation von Punktzunahme und Druckfarbe – kommt es zu Abweichungen zwischen Cromalin und Maschinenandruck, die sich nicht vermeiden lassen. 

Bei besonders heiklen Drucken empfiehlt sich, den Druck direkt an der Druckmaschine abzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Digital Proof

Ein Digitalproof simuliert möglichst realitätsnah das Druckergebnis vor dem Drucken. Weil es jedoch direkt von den digitalen Daten meist mit einem Laser- oder Tintenstrahldrucker nicht auf dem originalen Druckmaterial erstellt wird, ist das Ergebnis nur bedingt farbverbindlich und dem späteren Druckerzeugnis ähnlich.

Zuletzt aktualisiert am 14.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Beigestellte Druckunterlagen

Wenn Kunden uns fertige Druckunterlagen beistellen, müssen sie zusammen mit den Klischees unbedingt eine verbindliche Vorlage (Cromalin für Rasterdrucke) mit Farbmuster und Druckstellung (1:1) liefern.

Die Klischeestärke muss in jedem Fall mit uns abgesprochen werden. 

Bei beigestellten Druckunterlagen anerkennen wir keine Reklamationen in Bezug auf Druckausführung und Druckqualität.

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Druckfarben

Wir verwenden ausschliesslich wasserverdünnbare Druckfarben. Die optische Wiedergabe der Druckfarben hängt wesentlich vom Farbauftrag (Schöpfvolumen der Rasterwalze) und der Beschaffenheit des Bedruckstoffes ab. 

Farbfächer: Im Flexodruck arbeiten wir vorwiegend mit Pantone- oder HKS-Fächer:

  • Pantonefächer: C-Farben gelten für gestrichene, U-Farben für ungestrichene Papiere
  • HKS-Fächer: K-Farben gelten für gestrichene, N-Farben für ungestrichene Papiere

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017 von Keller Verpackungen Redaktor.

Datenübernahme

Bitte beachten Sie unser Infoblatt zur Druckdatenübermittlung.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am 13.12.2022 von Keller Verpackungen Redaktor.